Bankhaus Carl Spängler, Makartplatz 6, Salzburg

Das vermutlich aus dem 17 Jhd. stammende Gebäude war ursprünglich das Palais des Grafen  Ueberacker- ein langgestreckter Bau in der Dreifaltigkeitsgasse, dessen Schmalseite gegen das damalige Leihhaus am Hannibalplatz, heute Marktplatz, gerichtet war. Durch den Anbau in den Jahren 1870/ 71 im Bereich des damaligen Gartens erhielt es seine heutige L-Form. Im Zuge einer Generalsanierung in den Jahren 1910-12 erhielt das Palais Ueberacker einen hofseitigen Anbau, ein neues einheitliches Dach über beide Trakte und seine historische neubarocke Fassade mit der abgerundeten überkuppelten Ecklösung, wobei das barocke Portal zum Makartplatz hin tatsächlich aus dem 18. Jhd. stammt.

Ab 1912 war die Böhmische Bank Eigentümer und Nutzer, nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gebäude von der Österreichischen Post genutzt. Der neue Eigentümer und Nutzer, das Bankhaus Carl Spängler, ließ das Objekt 2012 generalsanieren und für die eigenen Anforderungen adaptieren.

Ein multifunktionaler Saal- Sattler Forum- wurde im Gartengeschoß eingebaut. Die Unterfangung des Altbestandes mit HDPV- Injektionen bewahrte das Objekt vor Schäden während der Aushub- und Unterfangungsarbeiten. Die einzelnen Etagen wurden, unter Wahrung der erhaltenswürdigen Bauteile, auf höchsten haustechnischen Bürostandard mit Wandheizung und Kühlung gebracht.
Im DG konnte durch die komplette Erneuerung des Dachstuhles eine außergewöhnliche Büroetage geschaffen werden.

Das Büro- und Verwaltungsobjekt auf höchsten Standard fügt sich optimal in die zentralen Standorte des Bankhaus Spängler in der Neustadt ein.