RESIDENZPLATZ, Salzburg

Der Platz ist schon entworfen und auch schon gebaut.

Es geht lediglich darum, die Oberflächen den Anforderungen entsprechend dauerhaft herzustellen und dabei den größten barocken Sandplatz Europas mit dem Residenzbrunnen in seiner Erscheinung und als Erlebnis nicht zu beeinträchtigen. 

Ursprünglich bestand die Platzoberfläche vom Dom bis zu den Bürgerhäusern aus einem Material.
Ziel des Entwurfs ist es, trotz der erforderlichen unterschiedlichen Materialien ein einheitliches Farbbild der Oberfläche zu erhalten.

Für die Verkehrsflächen soll  Hartberger Granit  verwendet werden, ein bewährtes österreichisches Material (siehe Referenzliste), witterungs- und beanspruchungsresistent. Dies soll sowohl die Errichtungskosten als auch die laufende Instandhaltung wirtschaftlich positiv beeinflussen.

Die Fahrbahn wird asphaltiert. Um eine Materialverwandtschaft zum Pflaster zu erzeugen, wird die Verschleißschicht mit Edelbrechkorn grob angeschliffen.

Der Sandplatz wird lediglich staubfrei ertüchtigt und planiert. Diese Ausführung hat neben dem optischen Erlebnis mehrere Vorteile,zu einem retendiert diese Oberfläche den Regenabfluss, zum anderen bleibt der Platz offenporig und schützt die historischen Zivilisationsschichten.